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	<title>Nichtidentisches</title>
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		<title>Nichtidentisches</title>
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		<title>&#8222;I go chop your dollar&#8220;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>

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		<description><![CDATA[
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/11/19/i-go-chop-your-dollar/"><img src="http://img.youtube.com/vi/Ktz7vc70hZ8/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Rezension – Die Hexe von Gushiegu. Wie afrikanischer Geisterglaube das Leben der Asara Azindu zerstörte.</title>
		<link>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/11/13/rezension-%e2%80%93-die-hexe-von-gushiegu-wie-afrikanischer-geisterglaube-das-leben-der-asara-azindu-zerstorte/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hexe von Gushiegu. Wie afrikanischer Geisterglaube das Leben der Asara Azindu zerstörte. Von Gerhard Haase-Hindenberg, 2009. Wilhelm Heyne-Verlag München, 288 Seiten.
Als ich im Mai 2009 in Gambaga ankam, sprach der Leiter des dortigen „Gambaga-Outcast-Home-Projects“, Simon Ngota, noch in höchsten Tönen über den Schauspieler und Reisejournalisten Haase-Hindenberg. Anders als viele andere Journalisten, die alle paar [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=420&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><em>Die Hexe von Gushiegu. Wie afrikanischer Geisterglaube das Leben der Asara Azindu zerstörte. Von Gerhard Haase-Hindenberg, 2009. Wilhelm Heyne-Verlag München, 288 Seiten.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Als ich im Mai 2009 in Gambaga ankam, sprach der Leiter des dortigen „Gambaga-Outcast-Home-Projects“, Simon Ngota, noch in höchsten Tönen über den Schauspieler und Reisejournalisten Haase-Hindenberg. Anders als viele andere Journalisten, die alle paar Wochen in Gambaga anlanden, um nach drei Tagen ihre reißerische Story mit pittoresken Bildern im Kasten zu haben, forschte Haase-Hindenberg dort für mehrere Monate und entschied sich letztlich, eine Biographie eines einzelnen Opfers einer Hexenjagd zu schreiben. Daraus wurde ein überaus treffsicheres Buch, das sich darüber hinaus sehr spannend liest.</p>
<p style="text-align:justify;">Haase-Hindenberg lässt in Abschnitten seine reale Hauptprotagonistin Asara Azindu autobiographisch in der Ich-Perspektive sprechen. Dann geht er wieder über in den Stil des auktorialen Erzählers. Diese Hybridform gelingt ihm erstaunlich glatt und wirkt nie anmaßend. Haase-Hindenberg schafft es, sensibel, feinsinnig und mit viel Hintergrundwissen ein differenziertes Bild der Gesellschaft in Nord-Ghana zu entwerfen – weit entfernt von Exotismus, Afrika-Kitsch und Betroffenheitsliteratur.</p>
<p style="text-align:justify;">Die vor zwei Jahren gestorbene Asara Azindu erlitt ein Schicksal, das in seinen Grundzügen dem zahlreicher Frauen in Afrika und darüber hinaus ähnlich ist. Sie wurde aus für sie zunächst undurchsichtigen Gründen der Hexerei beschuldigt. Ein Mob verwüstete ihren Laden, brandschatzte ihre Lehmhütte trachtete ihr nach dem Leben. Der Chief in Gushiegu schritt ein und rettete ihr das Leben. Sie entkam nach Gambaga, zum dortigen landesweit bekannten Ghetto für Hexenjagdflüchtlinge. Um die 80 sind es noch, nachdem ein Projekt kontinuierlich Versöhnungsarbeit leistete und über 15 Jahre hinweg 500 Frauen neu ansiedelte oder in ihre Herkunfts-Dörfer brachte. Meistens mit Erfolg, mitunter mit schlimmen Folgen.</p>
<p style="text-align:justify;">Jenes Projekt unter der Leitung Simon Ngotas schaffte es letztlich auch Azara Aziedu zu ihrer Familie zurück zu bringen, die nie an die Hexereivorwürfe glaubte. Asara Azindu hielt das Ganze für ein Komplott. Dann hatte ein Kind in der Nachbarschaft einen Unfall und verbrühte sich den Körper. Sie wurde von der Mutter des Kindes erneut der Hexerei beschuldigt, ihr Stigma hatte der Aufenthalt in Gambaga nur verfestigt. Sie traute den Beschwichtigungen des Chiefs und der Familie nicht und flüchtete nachts zurück nach Gambaga, wo sie bis fast an ihr Lebensende blieb, geschwächt und krank, von der Hilfe einer Enkelin abhängig. Kurz vor ihrem Tod ging sie erneut zurück – die Nachbarin entschuldigte sich nach den Vermittlungsbemühungen für die Anklage. Im Kreise ihrer Familie starb sie wohl nicht zuletzt an den Folgen der Entbehrungen im „Hexen“-Ghetto von Gambaga.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Widersprüche der realen Protagonistin sind gerade das seriöse Moment bei Haase-Hindenbergs biographischem Roman. Asara Azindu ist keine heroische Identifikationsfigur. Sie beschuldigte selbst andere im „Hexen“-Ghetto der Hexerei und brauchte lange, bis sie sich vom Prinzip der Hexereianklage verabschiedete. Um sie herum errichtet Haase-Hindenberg eine intime Sozialstudie.</p>
<p style="text-align:justify;">Da ist der Einfluss neuer Waren auf den fragilen Binnenmarkt – Haase-Hindenberg vollzieht die Folgen nüchtern nach, ohne in die im Genre der Afrikaliteratur üblichen Klagen über den vorgeblich so zerstörerischen Einflusses des Weltmarktes einzustimmen. Die erfolgreiche und ehrgeizige Händlerin Asara Azindu war bereits als Mangohändlerin selbst Teil dieses Weltmarktes. Als sie dann den neu eingeführten, billigeren Reis aus Thailand kostete, befand sie ihn für besser als den ghanaischen. Da ist auch die misogyne Kultur in Nordghana, in der Frauen als Heiratsobjekte und Prestigegüter getauscht werden. Wer dann trotz der dauernden Diskriminierung noch ökonomisch erfolgreich ist oder sich nicht wie üblich vor dem Ehemann beim Wasserreichen hinkniet, bekommt Probleme. Da ist der Chief in Gambaga, eine widersprüchliche Person, die von den Hexenjagden einen guten Profit abschöpft und zugleich für die Sicherheit der zu ihm gebrachten Frauen garantiert. Dem gegenüber steht das Bild des damaligen Chiefs in Gushiegu, der Hexenjagden generell kritisch gegenüber steht – aber nicht mit seinem Ältestenrat zu brechen wagt und daher stets Kompromisse eingeht.</p>
<p style="text-align:justify;">Was davon erfunden ist und was nicht ist nebensächlich – für jeden, der vor Ort lebt oder forschte ist klar: es könnte alles genau so gewesen sein. Eine sehr kritische ortskundige Lektüre wird kleine Fehler finden – an der Qualität des Buches kann kaum gerüttelt werden. Es ist für alle und aufgrund der sehr guten Verständlichkeit und der Stringenz der Darstellung ganz besonders für Jugendliche und potentiell in dieser Gegend Engagierte zu empfehlen.</p>
Posted in Afrika  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nichtidentisches.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nichtidentisches.wordpress.com/420/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/nichtidentisches.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/nichtidentisches.wordpress.com/420/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/nichtidentisches.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/nichtidentisches.wordpress.com/420/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/nichtidentisches.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/nichtidentisches.wordpress.com/420/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/nichtidentisches.wordpress.com/420/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/nichtidentisches.wordpress.com/420/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=420&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>MP in Uganda bereitet Todesstrafe gegen Homosexuelle vor</title>
		<link>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/11/10/uganda-bereitet-todesstrafe-gegen-homosexuelle-vor/</link>
		<comments>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/11/10/uganda-bereitet-todesstrafe-gegen-homosexuelle-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 16:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gesetzesentwurf, der in Uganda zur Abstimmung im Parlament steht, will die bestehenden Gesetze gegen Homosexualität verschärfen bis hin zur Todesstrafe. Alleine der Vorschlag ist schon ein Aufruf zum Lynchmord und mehr noch, zum organisierten Massenmord.
&#8222;The death penalty is listed as punishment under an offence called aggravated homosexuality. This part of the Bill states that [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=415&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Ein Gesetzesentwurf, der in Uganda zur Abstimmung im Parlament steht, will die bestehenden Gesetze gegen Homosexualität verschärfen bis hin zur Todesstrafe. Alleine der Vorschlag ist schon ein Aufruf zum Lynchmord und mehr noch, zum organisierten Massenmord.</p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;The death penalty is listed as punishment under an offence called aggravated homosexuality. This part of the Bill states that &#8222;repeat offenders&#8220; of homosexuality are liable to get the death penalty. The death penalty is also applied in a homosexual relationship if a partner is under 18, or has a disability, or is HIV positive. People accused under the aggravated homosexuality clause will be forced to undergo an HIV test.&#8220;</p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;But the new Bill now forces people in authority to report offences to the police within 24 hours, or they themselves will face fines or up to three years in prison&#8220;</p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Religious leaders from the Orthodox Church, Pentecostal Church and Islam, in appearing before the Parliamentary and Presidential Affairs Committee, say the law against homosexuality was timely, but they were opposed to the death penalty.</p>
<p style="text-align:justify;">Reverend Canon Aaron Mwesigye Kafundizeki, the Church of Uganda provincial secretary, tells IPS: &#8222;It is an important law, but the provision related to the death penalty may prevent this law from being passed, because death should not be accepted as a punishment. Therefore propose another form of punishment instead of death.&#8220;"</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://allafrica.com/stories/200911091630.html">http://allafrica.com/stories/200911091630.html</a></p>
<p style="text-align:justify;">Zu dieser Barbarei kann man sich ja ganz individuell äußern bei folgenden Adressen:</p>
<p style="text-align:justify;"><a rel="external" href="mailto:botschaft@uganda.de" target="_blank">botschaft@uganda.de</a><br />
<a rel="external" href="mailto:konsulat@uganda.de" target="_blank">konsulat@uganda.de</a> (Honorarkonsulat Bayern und Baden-Württemberg)<br />
<a rel="external" href="mailto:ugembassy@yahoo.de" target="_blank">ugembassy@yahoo.de</a><br />
<a rel="external" href="mailto:ugembrus@brutele.be" target="_blank">ugembrus@brutele.be</a> (Brüssel)<br />
<a href="http://www.ugandahighcommission.co.uk/">www.ugandahighcommission.co.uk</a> (London)</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="mailto:info@mofa.go.ug">info@mofa.go.ug </a>(MoFA Uganda)</p>
<p style="text-align:justify;">Deutsche Botschaft in Uganda<br />
<a rel="external" href="mailto:info@kampala.diplo.de" target="_blank">info@kampala.diplo.de</a><br />
<a rel="external" href="http://www.kampala.diplo.de/" target="_blank">www.kampala.diplo.de</a></p>
Posted in Afrika  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nichtidentisches.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nichtidentisches.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/nichtidentisches.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/nichtidentisches.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/nichtidentisches.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/nichtidentisches.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/nichtidentisches.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/nichtidentisches.wordpress.com/415/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/nichtidentisches.wordpress.com/415/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/nichtidentisches.wordpress.com/415/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=415&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Tod eines Giganten</title>
		<link>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/11/03/tod-eines-giganten/</link>
		<comments>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/11/03/tod-eines-giganten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 21:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltete Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Riese, der alte Mann ist tot. Nach hundert Jahren. Für Anhänger und Gegner des Strukturalismus ein Verlust. Befremden. Etwas Verlässliches, Spöttisch-Ignorantes &#8211; es fehlt nunmehr.
Anstelle eines Nekrologes ein Link zu einer hier publizierten Kritik:
Über Rassismusbegriff und Kulturalismus bei Leví-Strauss

Posted in Rassismus, Verwaltete Welt       <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=410&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Der Riese, der alte Mann ist tot. Nach hundert Jahren. Für Anhänger und Gegner des Strukturalismus ein Verlust. Befremden. Etwas Verlässliches, Spöttisch-Ignorantes &#8211; es fehlt nunmehr.</p>
<p style="text-align:justify;">Anstelle eines Nekrologes ein Link zu einer hier publizierten Kritik:</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://nichtidentisches.wordpress.com/2008/12/01/uber-rassismusbegriff-und-kulturalismus-bei-claude-levi-strauss/">Über Rassismusbegriff und Kulturalismus bei Leví-Strauss</a></p>
<p style="text-align:justify;">
Posted in Rassismus, Verwaltete Welt  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nichtidentisches.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nichtidentisches.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/nichtidentisches.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/nichtidentisches.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/nichtidentisches.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/nichtidentisches.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/nichtidentisches.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/nichtidentisches.wordpress.com/410/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/nichtidentisches.wordpress.com/410/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/nichtidentisches.wordpress.com/410/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=410&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Schuld des kleinen Matrosen</title>
		<link>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/10/21/die-schuld-des-kleinen-matrosen/</link>
		<comments>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/10/21/die-schuld-des-kleinen-matrosen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 10:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nichtidentisches.wordpress.com/?p=400</guid>
		<description><![CDATA[Kinder, pubertierende Kollektive und Betrunkene sind die Zielgruppe von Endlos-Liedern wie &#8222;Das rote Pferd&#8220;, &#8222;Schellekalle&#8220; oder &#8222;Das Lied vom alten Reisbrei&#8220;. Diese Lieder zeichnen sich durch Wiederholungszwang und -lust aus. Ergänzt durch eine streng  uniformierte Gestik wird das kollektiv gesungene Lied zum Ritual der Verdrängung. Je hartnäckiger der Durchhaltewillen, desto intensiver das Erlebnis.
Bei einem sehr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=400&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">Kinder, pubertierende Kollektive und Betrunkene sind die Zielgruppe von Endlos-Liedern wie &#8222;Das rote Pferd&#8220;, &#8222;Schellekalle&#8220; oder &#8222;Das Lied vom alten Reisbrei&#8220;. Diese Lieder zeichnen sich durch Wiederholungszwang und -lust aus. Ergänzt durch eine streng  uniformierte Gestik wird das kollektiv gesungene Lied zum Ritual der Verdrängung. Je hartnäckiger der Durchhaltewillen, desto intensiver das Erlebnis.</p>
<p style="text-align:justify;">Bei einem sehr populären Lied, dem vom &#8222;Kleinen Matrosen&#8220;, wird das Moment der Zensur  als Teil des Rituals offenbart und integriert. Jedesmal, wenn die Wiederholung ansteht, wird ein weiteres Wort durch eine Geste ersetzt. Am Ende stirbt die Sprache gänzlich, es siegt die Ersatzhandlung. Damit wird auch dem weiteren Wiederholen ein Ende gesetzt. Gemeinhin folgt ein großes Jubilieren über diese kollektive Leistung.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Liedtext spricht demzufolge Bände:</p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Ein kleiner Matrose umsegelte die Welt. Er liebte ein Mädchen das hatte gar kein Geld. Das Mädchen musst sterben und wer war schuld daran? Ein kleiner Matrose in seinem Liebeswahn.&#8220;</p>
<p style="text-align:justify;">Nun spräche in einer oberflächlichen Analyse einiges für versammelte Blutrünstigkeit, angesichts einer johlenden Masse, die fröhlich den Tod eines armen Mädchens begröhlt. Eine historische Analyse käme zum Schluss, dass das Lied eigentlich ein sehr trauriges, den Hafenprostituierten gewidmetes war, denen der &#8222;Liebeswahn&#8220; von Matrosen eine tödliche Geschlechtskrankheit einbrachte. Der Jubel wäre dann möglicherweise einer der Überwindung jener Krankheiten durch die Therapie der Syphillis und dem Vergessen der für viele nur zu realen Dramatik des beschriebenen Todes geschuldet. Eine marxistische  oder feministische Sichtweise könnte das Lied als reaktionäre Maßregelung an den Erhalt der Klassenreinheit interpretieren: Liebe mit mittellosen Mädchen führt zu unerfüllter Verantwortung, Schuld und Tod.</p>
<p style="text-align:justify;">Aus psychoanalytischer Sicht kann man ebenfalls geteilter Meinung sein. Es bieten sich verschiedene Versionen an.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein kleiner Matrose symbolisiert wie üblich einen kleinen Jungen. Der liebt ein Mädchen, das infolgedessen sterben muss. Welche Mädchen lieben kleine Jungen? Ihre Mütter. Haben diese &#8222;kein Geld&#8220;, verweigern also die Versorgung des trotzigen Bengels, müssen sie in der Phantasie eben sterben.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Kastrationskomplex würde folgendermaßen angesprochen: Der kleine Junge ist auch das Mädchen. Er liebt sich selbst als Mädchen, identifiziert sich mit der Mutter. Das jedoch hat kein &#8222;Geld&#8220;, keinen Phallus und muss daher als Identifikationsobjekt aufgegeben werden.  &#8222;Geld&#8220; wird durch das masturbationsähnliche Reiben von Daumen und Zeigefinger ersetzt: der Junge glaubt,  das Mädchen könne nicht masturbieren, weil der Vater es kastriert habe. Zensiert wird hier die Kastrationsdrohung des Vaters, die das &#8222;Mädchen&#8220; im Jungen sterben lässt. Die klammheimliche Überwindung dieser Drohung durch Ersatzhandlungen, die der Masturbation entsprechen, könnte die Lust am Programm auslösen. Auch denkbar wäre eine Ursache der Lust im Nachspüren auf das Finden des Weges aus dem Dilemma der Kastrationsdrohung: Das gehorsamen Anlegen der Hand an die Kappe symbolisiert im Ritual den Matrosen &#8211; Gehorsam und Vateridentifikation sind eines. Die wellenförmige Handbewegung, mit der das Mädchen gezeichnet wird, verweist auf den Lohn dieser Identifikation &#8211; den Körper des Mädchens, das den der Mutter vertritt. Wird der &#8222;Liebeswahn&#8220; allerdings zu groß, scheitert die Identifikation. Ein kollektives Tippen an die Stirn bestraft dieses Scheitern.</p>
<p style="text-align:justify;">Aus einer aufs Kollektiv gerichteten Perspektive würde die verdrängte Homosexualität ins Blickfeld rücken. Der kleine Matrose, von je Zeichen der einzigen, für den homophoben Charakter vorstellbaren Homosexualität, nämlich der Zwangshomosexualität nach einsamen, abstinenten Wochen auf dem Schiff, liebt ein &#8222;Mädchen&#8220;. Dass dieses sterben muss, lässt der angestauten, verdrängten Homoerotik im Publikum einen sicheren Ort zum Ausagieren der eigenen Lust am Matrosen.</p>
<p style="text-align:justify;">Schuld, Treibstoff aller Religionen, rückt in einer vierten Perspektive ins Zentrum des Rituals. Der kleine, also unschuldige, Matrose in seiner reinweißen Uniform verkörpert den Narzissmus. Phallisch-besitzergreifend und anal-kontrollierend umsegelt er die ganze weite Welt. Seine weibliche Seite besteht in der Armut, die ihn zu diesem Verhalten, das ihn ja gleichzeitig von der Mutter trennt, zwingt. Weil diese Erinnerung an Abhängigkeit seinen Narzissmus befleckt, muss sie sterben. Übrig bleibt ein zwar schuldiger, aber um so autonomerer Matrose. Schuld motiviert ihn zur Zensur in der nächsten Strophe. Am Ende bleiben nur noch Silben zurück, die an seine Geschichte erinnern, damit ist auch seine Schuld verdrängt &#8211; und damit die des christlichen, also sündhaften Publikums.</p>
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		<title>Sarrazins Kinder</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 11:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Zug irgendwo zwischen Mittelhessen und Nordrhein-Westfalen musste mancher diese Woche folgendem Monolog eines eifernden Mittfünfzigers beiwohnen:
&#8222;Der Dingsda von der SPD, der das mit den Ausländern gsacht hat, hat ja jetzt ein auf den Deckel bekomme. Joa. Wenn ma in ner Partei is, kammer das net sache, da kriecht ma gleich was aufen Deckel. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=394&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">In einem Zug irgendwo zwischen Mittelhessen und Nordrhein-Westfalen musste mancher diese Woche folgendem Monolog eines eifernden Mittfünfzigers beiwohnen:</p>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8222;Der Dingsda von der SPD, der das mit den Ausländern gsacht hat, hat ja jetzt ein auf den Deckel bekomme. Joa. Wenn ma in ner Partei is, kammer das net sache, da kriecht ma gleich was aufen Deckel. Awer eigentlich hatter ja recht. Dass die da den Staat aussuckeln kann ja wirklich net angehn. Wie die in Kleinlinne da, die hot da drei Kinner. 350 Euro! Zahlt alles des Amt! So e  Schlambe, die müsst geprüchelt were, von morchens bis abens! Jeden tach isse inne Disko un die Kinner hotse beim Vatter gelasse!&#8220;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Sarrazins geistige Kinder: lauter kleine deutsche Bierbauchmännchen, die das Bewerbungsschreiben für den amtlichen Job des &#8222;Durchprüglers&#8220; schon in der Schublade haben, falls der Islamismus kommen sollte.</p>
<p style="text-align:justify;">Wird er nur fehlinterpretiert? Hat er, wie <a href="http://www.dailynet.de/TvMedien/54198.php">Wolffsohn</a> es wahrnimmt, eine &#8222;sachliche&#8220;, &#8222;analytisch tiefe&#8220; Kritik an islamistischen Zumutungen geäußert? Oder hat der Zentralrat der Juden recht, wenn ein Sprecher behauptet, Sarrazin stünde in einer geistigen Linie mit Hitler?</p>
<p style="text-align:justify;">Sarrazin ist vor allem deutsch wie ein Jägerzaun. So einer schickt schon mal Mitarbeiter zum Einkaufen in den Discounter, um nach einem Blick auf den Kassenzettel und einem weiteren ins Aldi-Kochbuch die Forderung nach 49 Cent weniger Tagessatz für Hartz-4 Empfänger rauszufetzen. Im jüngsten Interview jammert er dann:</p>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8222;Es gibt auch das Problem, dass vierzig Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden&#8220; </em></p>
<p style="text-align:justify;">Warum es überhaupt eine Unterschicht gibt, muss man für einen Malthusianer seines Schlages gar nicht mehr problematisieren &#8211; wer dort Kinder gebärt, vermehrt anscheinend zwangsläufig die Unterschicht. So schnell wird Armut rassifiziert und ein gesellschaftliches Problem &#8211; das der Armuterzeugung bei gleichzeitiger gigantischer Warenanhäufung &#8211; biologisiert. Die Armen erscheinen bedrohlich, ökonomisch und sexuell. Sie fressen und ficken dem Sarrazin zuviel. Da kann ja auch sonst nichts dabei rauskommen:</p>
<p><em>&#8222;Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt (&#8230;) hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich auch keine Perspektive entwickeln. Das gilt auch für einen Teil der deutschen Unterschicht.&#8220;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Nun könnte man auf die Bedeutung der türkischen Khebapproduzenten für die Ernährung depravierter SchülerInnen und Arbeitslosen verweisen oder auf Anteile türkischer oder arabischer ArbeiterInnen in Leiharbeitsfirmen verweisen. Sarrazin kommt es aber nicht so sehr darauf an, welche Nischen besetzt werden. Er will den Aggress auf die eigene Unproduktivität abwälzen, indem er Menschen zuerst auf ihre produktive Funktion hin klassifiziert. Integration wird hier an der in den Betrieb gemessen.</p>
<p style="text-align:justify;">So nimmt es nicht wunder, dass bei einem derart in Fleisch und Blut übergegangenen instrumentellen Verhältnis zu Menschen am Holocaust <a href="http://www.lettre.de/aktuell/86-Sarrazin.html">vor allem die ökonomischen Einbußen für Berlin</a> bedauert werden &#8211; Berlins Bevölkerungsstruktur und Ökonomie erscheinen als vorrangiges Opfer Nazideutschlands:</p>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8222;Das hatte Folgen für die Bevölkerungsstruktur. Auch der immense jüdische Aderlaß konnte nie kompensiert werden. Dreißig Prozent aller Ärzte und Anwälte, achtzig Prozent aller Theaterdirektoren in Berlin waren 1933 jüdischer Herkunft. Auch Einzelhandel und Banken waren großenteils in jüdischem Besitz. Das alles gab es nicht mehr, und das war gleichbedeutend mit einem gewaltigen geistigen Aderlaß. </em><em>Die Vernichtung und Vertreibung der Juden aus dem deutschsprachigen Raum insgesamt betraf zu sechzig bis siebzig Prozent Berlin und Wien</em><em>. Dazu kam der Weggang des klassischen leistungsorientierten Bürgertums.&#8220;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Dass es &#8222;das alles&#8220; nicht mehr &#8222;gab&#8220; ist eben nicht gleichbedeutend mit einem &#8222;gewaltigen geistigen Aderlass&#8220;. Es ist überhaupt nicht gleichbedeutend.<em> &#8222;Die Vernichtung und Vertreibung der Juden aus dem deutschsprachigen Raum insgesamt&#8220; </em>betraf Juden und nicht <em> &#8222;zu sechzig bis siebzig Prozent Berlin und Wien&#8220;.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Und was bleibt dann zwangsläufig von der &#8222;Kritik&#8220; am Islamismus übrig?</p>
<p><em>&#8222;Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für 70 Prozent der türkischen und 90 Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin.&#8220;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Dass jemand &#8222;vom Staat lebt&#8220; leitet den Beginn der Assoziationskette ein &#8211; das ist schon mal sehr verdächtig für einen Berufsbeamten. &#8222;Diesen Staat&#8220; abzulehnen scheint ohnehin niemand das Recht zu haben, der &#8222;vom Staat&#8220; lebt.  Das ist keine Kritik am Islamismus, sondern das ist Zurichtung auf bedingungslosen Konformismus. Eine solche wird nur noch verstärkt durch die vermeintlich unrassistische Forderung, doch Ausländer reinzulassen, die etwas Anständiges leisten und qualifiziert sind.</p>
<p><em>&#8222;Sie müssen zur Schule gehen, sie müssen Deutsch sprechen können und den normalen Aufstieg durch Bildung nehmen.&#8220;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Das klingt mehr als scheinheilig im Land der Arbeitsverbote für Ausländer und der promovierten thailändischen Putzhilfen. Dass Mädchen unters Kopftuch gezwängt werden, rechtfertig zuletzt noch lange nicht, die Geburt dieser Kinder  in der gleichen Weise als &#8222;Produktion&#8220; zu diffamieren wie das die Ideologie der Islamisten vollzieht. Was er angreift ist der Mensch, nicht die üble Sitte, die ihn zurichtet. Der Brauch, die Geburt von Mädchen zu diskreditieren, ist überdies ein alter deutscher: In manchen Orten Bayerns wird dem Vater eines Mädchens bisweilen eine Kette von Büchsen an den Balkon gehängt mit einem Zettel, der die Beleidigung &#8222;Büchsenmacher&#8220; verkündet.</p>
<p style="text-align:justify;">Sarrazin bietet keine Frauenhäuser für &#8222;Kopftuch-Mädchen&#8220; an, er will kein Asyl für alle andernorts unter die Burka geprügelten Frauen erwirken. Sarrazin will ein anständiges deutsches Straßenbild mit deutschen Gemüsehändlern und einer gut integrierten vietnamnesischen Raumpflegerin, die für ihre 6,76€ pro Tag (Sarrazin-Hartz 4 plus drei Stunden Ein-Euro-Job) dankbar SPD wählt.</p>
<p style="text-align:justify;">Daher irrt Wolffsohn: Sarrazin ist ein zutiefst deutsches Kind. Und er wird völlig zu recht von irgendwelchen Mittelhessen zitiert, die ihr Kind zur Universität schicken, jeden Tag zur Arbeit gehen und jeden Tag der nackten Angst vor dem Abstieg in die Unterschicht und ihren lockenden Freuden &#8211; dem &#8222;Suckeln&#8220; an der Mutterbrust von Vater Staat &#8211; nachspüren.</p>
<p style="text-align:justify;">
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		<title>Noble Gesinnung?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 10:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Antiamerikanismus]]></category>
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		<description><![CDATA[2002 wurde Jimmy Carter mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Carter fühlte sich dadurch dazu veranlasst, sein Buch &#8222;Palestine: Peace, not Apartheid&#8220; zu schreiben, in dem er Israel die Schuld daran gibt, dass es sich selbst mit einer Mauer vor antisemitischen Überfällen in Schutzhaft nehmen muss.
1994 erhielt Yassir Arafat den Friedensnobelpreis. Das ermutigte ihn 2000 dazu, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=386&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">2002 wurde Jimmy Carter mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Carter fühlte sich dadurch dazu veranlasst, sein Buch &#8222;Palestine: Peace, not Apartheid&#8220; zu schreiben, in dem er Israel die Schuld daran gibt, dass es sich selbst mit einer Mauer vor antisemitischen Überfällen in Schutzhaft nehmen muss.</p>
<p style="text-align:justify;">1994 erhielt Yassir Arafat den Friedensnobelpreis. Das ermutigte ihn 2000 dazu, die zweite Intifada zu organisieren. Seine Garde, die Al-Aqsa-Brigaden, verübten ein Drittel aller Selbstmordanschläge, die während dieser antisemitischen Kampagne verübt wurden.</p>
<p style="text-align:justify;">1919 wurde Woodrow Wilson mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Er hatte als Ku-Klux-Klan-Anhänger und Freund der Sklaverei die Rassentrennung in vielen Bereichen erst neu eingeführt. In seiner Amtszeit geschahen die genozidalen Massaker an der armenischen Bevölkerung in der heutigen Türkei und in Armenien.</p>
<p style="text-align:justify;">Drei Beispiele für die Fragwürdigkeit der Auszeichnung mit einem Friedensnobelpreis.</p>
<p style="text-align:justify;">Nun hat es Barack Obama erwischt und nur konsequent setzt Füßescharren ein. Was genau hat Obama erreicht? Nordkorea hat sein Atomwaffenprogramm fortgesetzt. China verschärft mit schöner Regelmäßigkeit die Zensur. Im <a href="http://www.mysanantonio.com/opinion/columnists/jonathan_gurwitz/63457082.html">Sudan gehen die Morde </a>weiter und die Vertriebenen leben in ständiger Angst ums Überleben. Der Kongokrieg tobt weiter, plündernde Banden marodieren und vergewaltigen &#8211; sie wären mit militärischen und polizeilichen Mitteln einfach zu stoppen, wären diese vorhanden. Somalia muss immer noch mit 3000 AU-Soldaten auskommen  um eine zweifelhafte Regierung gegen kriegserprobte fundamentalistische Fanatiker zu verteidigen -  während man in Deutschland für einen mittleren Castortransport 16 000 Polizisten gegen ein paar Tausend unbewaffnete potentielle Gleisbesetzer mobilisiert. Und was genau hat Obamas zaudernde Politik gegenüber dem Atomwaffenprogramm in Iran mit der Schaffung einer atomwaffenfreien Welt zu tun? Offene Fragen, die Obama bei der Preisverleihung selbst peinlich sein dürften.</p>
Posted in Afrika, Antiamerikanismus, Antisemitismus, Islamismus  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nichtidentisches.wordpress.com/386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nichtidentisches.wordpress.com/386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/nichtidentisches.wordpress.com/386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/nichtidentisches.wordpress.com/386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/nichtidentisches.wordpress.com/386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/nichtidentisches.wordpress.com/386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/nichtidentisches.wordpress.com/386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/nichtidentisches.wordpress.com/386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/nichtidentisches.wordpress.com/386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/nichtidentisches.wordpress.com/386/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=386&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Iranische Entwicklung Afrikas</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 16:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Islamismus]]></category>

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		<description><![CDATA[
Solche Bilder findet man häufig in Ghana. Die iranische Intervention beschränkt sich nicht  wie hier in Ghanas größtem &#8222;Hexen&#8220;-Ghetto Tindang auf handgegrabene Brunnen. In Cape Coast war der einzige Krankenwagen, der während dem historischen Obama-Besuch Bereitschaft in der Menge stand, ein von der islamischen Republik Iran gespendeter. Ein deutliches Zeichen, was man so vom demokratischen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=380&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-381" title="Iran" src="http://nichtidentisches.files.wordpress.com/2009/07/iran.jpg?w=360&#038;h=360" alt="Iran" width="360" height="360" /></p>
<p style="text-align:justify;">Solche Bilder findet man häufig in Ghana. Die iranische Intervention beschränkt sich nicht  wie hier in Ghanas größtem &#8222;Hexen&#8220;-Ghetto Tindang auf handgegrabene Brunnen. In Cape Coast war der einzige Krankenwagen, der während dem historischen Obama-Besuch Bereitschaft in der Menge stand, ein von der islamischen Republik Iran gespendeter. Ein deutliches Zeichen, was man so vom demokratischen Gestus des Amerikaners hält: Solange dessen Todfeind nur das Brot bringt, wird unter der Hand auch dessen Lied gesungen.</p>
<p style="text-align:justify;">In Accra gibt es etwa eine iranisch-ghanaische Klinik &#8211; kein kleines Geschenk der Entwicklungshilfe. Besonders im islamischen Norden werden Moscheen, Kindergärten und Schulen aus Iran finanziert. Und Entwicklungshilfe in diesem Maßstab kommt nicht ohne diplomatische Verflechtungen aus:</p>
<p style="text-align:justify;"><em>TEHRAN, Nov. 18 (ISNA)-Iranian private companies can play a key role in Ghana&#8217;s development program, said Iran&#8217;s Foreign Minister in a visit with the country&#8217;s newly-appointed ambassador to Iran Ahmad Hassan.</em></p>
<p><em>Iran-Ghana friendly ties as well as Tehran&#8217;s technical and industrial potentials can pave the way for further growing of relations, Mottaki said.</em></p>
<p><em>Ahmad Hassan for his part described Iran as a significant regional country and said ties with Iran is of much importance for Accra.</em></p>
<p><em>He also highlighted Iran&#8217;s capabilities in different domains and said he would do his best to boost the level of mutual relations in all sections.</em></p>
<p><em>The two countries have already signed seven memorandums of Understandings (MoU) in the fields of health, shipping, agriculture, oil, media, diplomacy and customs during their third joint economic cooperation commission held in Tehran in May.</em></p>
<p><em>Source: www.isna.ir (viahttp://www.modernghana.com/news/191212/1/irans-private-sector-can-aid-ghanas-development-pr.html)</em></p>
<p style="text-align:justify;">Diplomatische Bande, die Ghana unter anderem auch mit dem Ärzte-Exporteur Kuba pflegt und wegen der bloßen Liebe zu Obama noch lange nicht fallen lassen würde. Den verehrt man schließlich vor allem wegen der Hautfarbe und der Machtposition, nicht wegen einer irgendwie gearteten demokratischen Einstellung.</p>
<p style="text-align:justify;">Ob sich Ghana&#8217;s muslimischen Gruppen nun vom iranischen Eifer beeinflussen lassen, ist fraglich. Zwar sieht man ab und zu auch voll-verschleierte Frauen auf den Straßen. Und die Moscheen rufen pflichtbewusst zum Gebet, sobald man einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden kann. Aber über das Ritual hinaus lässt sich doch wenig von Ideologie bemerken. Lediglich ein Handy-Shop in Techiman nennt sich &#8222;Black Taliban&#8220;. Würde er den Händlerinnen auf dem Markt verbieten wollen, Gurken und Tomaten nebeneinander zu verkaufen, weil das der Geschlechtertrennung widerspräche, würde er vermutlich herzhaft ausgelacht und mit Garden-Eggs beworfen. An der prekären Situation der Frauen besonders in den nördlichen Gebieten ändert das wenig &#8211; nur daran sind auch traditionelle Religionen und das Christentum so eifrig beteiligt, dass eine Fokussierung auf den Islam wenig Sinn macht.</p>
<p style="text-align:justify;">Nachtrag:</p>
<p style="text-align:justify;">&#8222;Black Taliban &#8211; or the faith of the unfaithful&#8220; heißt eine populäre Komödie. Daher wahrscheinlich der Namen des Handyshops.</p>
Posted in Afrika, Islamismus  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/nichtidentisches.wordpress.com/380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/nichtidentisches.wordpress.com/380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/nichtidentisches.wordpress.com/380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/nichtidentisches.wordpress.com/380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/nichtidentisches.wordpress.com/380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/nichtidentisches.wordpress.com/380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/nichtidentisches.wordpress.com/380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/nichtidentisches.wordpress.com/380/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/nichtidentisches.wordpress.com/380/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/nichtidentisches.wordpress.com/380/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=380&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Iran</media:title>
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		<title>Terror gegen Kinderheim für &#8222;Hexen&#8220;-waisen in Nigeria</title>
		<link>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/07/05/terror-gegen-kinderheim-fuer-hexenwaisen-in-nigeria/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 18:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[1]]></category>

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		<description><![CDATA[www.steppingstonesnigeria.org
Protecting, Saving and Transforming the Lives of Vulnerable and
Disadvantaged Children In the Niger Delta Region of Nigeria
Registered UK and Wales charity number 1112476
Company number 05413970

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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="https://freemailng0603.web.de/jump.htm?goto=www.steppingstonesnigeria.org" target="_blank">www.steppingstonesnigeria.org</a></p>
<p>Protecting, Saving and Transforming the Lives of Vulnerable and<br />
Disadvantaged Children In the Niger Delta Region of Nigeria</p>
<p>Registered UK and Wales charity number 1112476<br />
Company number 05413970</p>
<p style="text-align:justify;">
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		<title>Antisemitismus in Europa &#8211; Zweidrittelmehrheit in Sicht</title>
		<link>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/05/03/antisemitismus-in-europa-zweidrittelmehrheit-in-sicht/</link>
		<comments>http://nichtidentisches.wordpress.com/2009/05/03/antisemitismus-in-europa-zweidrittelmehrheit-in-sicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 11:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nichtidentisches</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[anti-Semitism]]></category>
		<category><![CDATA[Europe]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Trittin]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Many Western European politicians are advocating talks with Hamas but ignore or downplay the violent anti-Semitism of Hamas, according to critics. A leading German Green Party politician, Jürgen Trittin, urged Europe in February to negotiate with Hamas. A study commissioned by the Anti-Defamation League (ADL), who co-sponsored the YIISA conference, found in a December/January poll [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=nichtidentisches.wordpress.com&blog=4420753&post=371&subd=nichtidentisches&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;">&#8222;Many Western European politicians are advocating talks with Hamas but ignore or downplay the violent anti-Semitism of Hamas, according to critics. A leading German Green Party politician, Jürgen Trittin, urged Europe in February to negotiate with Hamas. A study commissioned by the Anti-Defamation League (ADL), who co-sponsored the YIISA conference, found in a December/January poll that <strong>31 percent of Europeans blamed Jews in the financial industry for the economic meltdown</strong>, while <strong>58% of those asked said their opinion of Jews had worsened because of events in Israel</strong>.&#8220;</p>
<p style="text-align:justify;">Quelle: &#8222;<a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1239710841574&amp;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull">Trauma drives West&#8217;s denial of Iran&#8217;s genocidal anti-Semitism.</a>&#8220; Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 3.5.2009.</p>
<p style="text-align:justify;">Wer zum Entstehen eines solchen Stimmungsbildes beiträgt, ist zum Beispiel die allgemein als liberal bezeichnete <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2009/05/03/2788193.xml">&#8222;Zeit&#8220;. Ein Artikel</a> über den Berlin-Besuch des neuen Außenministers Israels, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Avigdor_Lieberman">Avigdor Lieberman</a>, kommt nicht ohne Schmähungen aus: Der Mensch sei &#8222;ultrarechts&#8220; und wegen &#8222;anti-arabischer Äußerungen&#8220; &#8222;umstritten&#8220;.</p>
<p style="text-align:justify;">In der Zeit hat man allerdings noch nie gelesen, dass etwa ein Gerhard Schröder wegen seiner Allianz mit dem iranischen Nazi Ahmadinedjad als &#8222;ultra-rechts&#8220; bezeichnet würde. Oder ein Trittin wegen seinen Aufrufen zu Verhandlungen mit der überhaupt nicht verhandlungsbereiten hitlertreuen Hamas als &#8222;ultra-rechts&#8220;. Oder dass &#8222;ultra-rechts&#8220; für die arabischen Diktatoren verwendet würde, die Christen in ihren Staaten verfolgen und die Auslöschung Israels predigen. Oder für die zahlreichen CDU/CSU-Parlamentäre, die den sudetendeutschen Verbänden zusprechen und Litauen und Ostpolen zum Staatsgebiet Deutschlands rechnen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Terminus &#8222;Ultra-rechts&#8220; ist im europäischen Kontext für absolut gewaltbereite, organisierte und militarisierte Hardcore-Neonazis reserviert. Aber in Bezug auf Israel, wo man in Deutschland aufgrund einer merkwürdigen Verkehrung ohnehin alle als Nazis wahrnimmt, die sich nicht aus Appeasement und Kompromissbereitschaft schon selbst aufgehängt haben, kann man einen hitzigen konservativen Patrioten  dann nur noch als &#8222;ultra-rechts&#8220; verunglimpfen.</p>
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